Afrikanischer Elefant - Loxodonta africana

 

Alle Fotos 2014 - 2016 aus dem Opel Zoo Kronberg

 

 

Leider gibt es nur noch sehr wenige Zoos in denen Afrikanische Elefanten gehalten werden, auch wegen der damit geforderten artgerechten Haltung, in Verbindung mit teuren Häusern und Gehegen. Der Opel Zoo in Kronberg beherbergt seit seiner Gründung durch Georg von Opel, diese mittlerweile schon bedrohte Art und hat sehr viel in ihre Unterbringung, das neue Elefantenhaus und die riesige Freianlage investiert. Irgendwie ist und bleibt der Afrikaner auch das Wappentier des Opel Zoo. Man könnte hier unendlich viel schreiben, trotzdem werde ich nur bestimmte Punkte ansprechen, im Rahmen meiner Fotogalerie. Afrikanische Elefanten sind hoch sozialisierte Tiere mit kognitiven Fähigkeiten und das größte uns bekannte Landsäugetier der Erde. Ausgewachsene Bullen können ein Gewicht von bis zu 6000 kg, bei 3,30 m Schulterhöhe erreichen. Weibchen dagegen erreichen nur etwa die Hälfte an Gewicht und bleiben entsprechend kleiner. Die Nahrung besteht aus überwiegend weicher, aber auch harter Pflanzenkost. Weibliche Tiere Leben mit ihrem Nachwuchs in Familienverbänden, also Herden die dann häufig einen enger Verwandten Clan bilden. Lautäußerungen im niedrigen Frequenzbereich und chemische Signale dienen der Kommunikation untereinander. Männliche Tiere bilden sogenannte Junggesellengruppen mit denen sie dann umherziehen und kommen einmal im Jahr in die sogenannte Musth. Weibchen bringen nach knapp zwei Jahren Dann ihre Jungen zur Welt und pausieren danach oft mehrere Jahre. Durch die Bevölkerungsexplosion in Afrika kommt es zunehmend zu Konflikten zwischen Elefant und Mensch. Häufig fallen sie in Plantagen ein und verwüsten diese, da ihnen immer mehr Lebensraum genommen wird. Wegen Wilderei und illegalem Elfenbeinhandel sind die Bestände in Afrika stark bedroht. Praktisch wird derzeit etwa alle 14 Sekunden ein Elefant getötet, was nicht mehr hinnehmbar ist. Um sein Überleben zu sichern brauchen Elefanten etwa 150 kg Pflanzennahrung täglich und auch ausreichend Wasser. Deshalb ziehen die Herden ständig umher um ihren täglichen Bedarf zu decken. Fakt ist, wir müssen mehr für die Tiere tun, die bereits seit dem mittleren Pleistozän die Erde bewohnen. Mehr Information, auch über Elefantenschutz und Rettung finden Sie zu Hauf im Internet.

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