Bis 2013 hatten wir nur vier Maine Coon und dieses Jahr war ein ganz besonderes Jahr. Unsere Züchter hatte ihren letzten Wurf. Peaches um die es jetzt geht, wurde zunächst verkauft und vermittelt. Es war eine alte Dame die von Katzen keine Ahnung hatte, aber unbedingt eine Katze wollte und nicht in einer Wohnung lebte, sondern in einem Museum! Das konnte nicht gut gehen. Die Dame hatte einen Wintergarten, sehr viel Blumen und Porzellan. Natürlich kommt es immer mal vor das Katzen etwas herunter werfen und bei Kitten ganz besonders. Sie muss so zornig gewesen sein, dass sie die kleine Peaches wohl auch misshandelte und nur durch die Gegend scheuchte. Nach vier Wochen rief sie unsere Züchter an und bat darum die Katze wieder abzuholen. Bei der Abholung brauchte Sanny etwa eine Stunde um ihre schreiende Katze wieder einzufangen, wirklich ein Trauerspiel! Danach kam sie zunächst  in die Zucht zurück und erholte sich dort etwas, aber nur sehr schwer von ihrem Trauma. Da man zu der Zeit dann schon alle Kitten verkauft hatte, rief mich Bruno an und fragte ob wir noch eine Katze nehmen würden und er wolle sie mir schenken! Sie war damals schon ein Problemkind und er wollte sie dann nicht mehr verkaufen, da sie sonst vielleicht nie mehr zur Ruhe kommt. Allerdings erzählte er mir auch die ganze Geschichte, die Peaches in den ersten 6 Monaten ihres Lebens erfahren hatte. Ich bin dann eine Woche später nach Siegen gefahren um sie mir anzusehen und mit nach Hause zu nehmen. Zur großen Überraschung von Sanny und Bruno, lief sie damals vorsichtig auf mich zu, nahm ihre rechte Pfote und strich mir über den ausgestreckten Zeigefinger. So hatte sie mich ausgesucht und der Bann war gebrochen. Hier seht ihr die ersten Fotos von ihr, da war sie gerade eine Woche bei uns. Sie ist hier die schmale schwarz-weiße Coonie mit der Milchschnute und so könnt ihr sie auch von Daria unterscheiden, die ja auch schwarz-weiß gefärbt ist.