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Portfolio - Grevyzebra - Equus grevyi

 

Alle Fotos aus dem Zoo Frankfurt am Main 2011 - 2018

 

 

Grevy Zebras gehören zur großen Familie der Pferde (Equus) und sind gleichzeitig die größten Tiere ihrer Art und heute der größte Vertreter der noch wild lebenden Pferde überhaupt. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von etwa 300 cm und eine Schulterhöhe bis zu 150 cm. Dabei wiegen ausgewachsene Individuen etwa 400 Kg. Hengste sind hier in der Regel etwas größer wie die Stuten. Der Kopf ist recht lang, der Hals verhältnismäßig kurz und die aufrecht stehende Mähne erstreckt sich bis weit in den Rücken. Ihre Beine sind schlanker als die anderer Pferderassen, der Huf hingegen ist relativ groß.  Im Jahr 1880 bekam der französische Präsident, François Paul Jules Grévy, ein Zebra dieser Art vom Abessinischen Präsidenten geschenkt. Seither trägt dieses auffällig fein gestreifte Zebra seinen Namen. Unbestritten sind die Grevys die schönsten Zebras überhaupt. Die dichte ihrer Streifenzeichnung und die Farbnuancen sind bei dieser Art unübertroffen und vollkommen! Ihr Vorkommen beschränkt sich heute weitestgehend auf die nordöstlichen Länder Afrikas, wie Äthiopien und Kenia. Kleinere Splittergruppen gibt es auch in anderen afrikanischen Staaten und einige Tiere sogar am Kap. Früher lebten sie vom Afrikanischen Grabenbruch östlich ausgehend, über Kenia und Somalia, bis in den äußersten Norden Äthiopiens. Leider ist diese Art, ebenfalls durch Bejagung und Lebensraumverlust, stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Bevorzugt werden trockene und offene Landschaften bis etwa 1.500 m Höhe, wobei heute die Besiedelungsdichte oft verschwindet gering ist. In einigen Gegenden findet man sie gar nicht mehr, oder nur noch etwa ein bis zwei Grevys pro qkm. Die Tiere sind noch dazu eher Einzelgänger und leben nicht in Herden, wie beispielsweise das Berg- oder das Steppenzebra. Ausgewachsene Hengste bilden Territorien gegen gleichaltrige Geschlechtsgenossen, diese können bis zu 10 qkm groß sein. Dabei werden dann Laufwege und beliebte Plätze mit Kot und Urin markiert. Stuten und Fohlen bilden meistens lockere Verbände, besonders während der Nahrungsaufnahme und bieten den Tieren damit zusätzlichen Schutz vor Fressfeinden. Heute gibt es leider nur noch drei Zebra Arten, die man wegen ihrer typischen Streifenzeichnung als Untergattung "Hippotigris" führte und sie einst so in Europa verbreitete. Als Nutztiere waren Zebras nie geeignet, da sie sich ganz schlecht zähmen ließen und auch sehr störrisch sind. So waren sie eigentlich immer nur für Zoos und Zirkusse interessant. Der Zoo in Frankfurt am Main hat drei dieser wundervollen und seltenen Tiere!