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Portfolio - Klippspringer - Oreotragus

 

Alle Fotos 2012 - 2018 aus dem Zoo Frankfurt am Main

 

 

Mit einer Kopfrumpflänge  zwischen 75 und 115 cm gehören die Klippspringer noch zu den kleinsten Antilopen Afrikas und kommen gleich nach den Dikdiks. Die Schulterhöhe beträgt etwa 60 cm und das Gewicht liegt dann bei unter 13 kg. Es gibt derzeit 11 Unterarten der Gattung, die zwischen dem Kap der Guten Hoffnung und Äthiopien vorkommen. In der Regel leben sie auf oder in der Nähe felsiger Hügel und sind hervorragende Springer und Kletterer. Oft stehen sie lange Zeit völlig unbeweglich auf den Spitzen ihrer Hufe und man erkennt sie dadurch kaum. Ihr sehr borstiges, röhrenartiges Fell variiert zwischen einer gelben und einer braungrauen Fellfarbe die teilweise noch schwarz meliert ist. Die Fellunterseiten wie Bauch, Kinn und Lippen sind Cremeweiss gefärbt. Das sehr dichte Fell schützt die Tiere gleichermaßen vor Kälte und großer Hitze. Die Männchen sind Hornträger und haben etwa 15-25 cm lange, gerade und leicht zur Seite geneigte, schwarze Spieße. Die Weibchen sind etwas größer als die Männchen. Klippspringer sind die einzigen Antilopen die auf den Hufspitzen laufen. Es sieht also schon toll aus wenn sie sich fortbewegen. 1993 beobachtete ich in der Nähe des Tsavo West in Kenia, wie sie galant über ein scharfkantiges schwarzes Lavafeld geklettert sind, ohne einen Fehltritt und mit höchster Präzision. Allerdings entsteht durch diese zweikreisige Spur der Fortbewegung auch eine erheblich höhere Abnutzungen der Hufe und diese sehen dann zylindrisch aus. Bei einer Störung fliehen die Tiere schnell aber nicht sehr weit und bleiben immer wieder stehen und beobachten wie es hinter ihnen weiter geht. Dabei geben sie einen unverwechselbaren Warnpfiff ab. Leider verraten sich die Tiere dadurch sehr leicht, was bei der Jagd auf sie eine große Rolle spielt. Männchen markieren mit großen Kothaufen den Rand ihres Reviers. Die Weibchen geben zudem, wie die Dikdiks auch, über ihre Voraugendrüsen ein Sekret an Büsche und Blätter ab und markieren damit zusätzlich ihr Revier. Klippspringer leben Paarweise oder in kleinen Familienverbänden und die Beziehung zum Partner endet in der Regel mit dem Tod.