Herzlichen Glückwunsch zum 19. Geburtstag Leon
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Heute ist ein ganz besonderer Tag für uns, Freitag der 13. März 2026.

Lieber Leon, wir wünschen dir zu deinem 19. Geburtstag alles erdenklich Gute, Liebe, Glück und weiterhin die Gesundheit, die du dringend brauchst.

 

Jetzt hast du es geschafft und bist jetzt schon unsere älteste Katze, die wir jemals hatten und ich bin auch sehr stolz darauf, denn wirklich gesund bist du ja auch nicht mehr. Dafür hast du rechnerische greise 92 Menschenjahre erreicht, für uns alle ein großer Erfolg. Sogar Holger, dein Tierarzt, ist begeistert, wie gut es dir noch geht. Auf jeden Fall freuen wir uns jeden Tag erneut, dass du weiterhin unser gemeinsames Leben teilst und immer präsent und zum Anfassen, für uns einfach da bist.

 

 

Geplant hatten wir dich damals aber gar nicht. Im April 2007 machte ich einen Besuch bei unseren Züchtern in Siegen NRW. Sanny und Bruno hatten da gerade einen sehr bunten Wurf. Ihr fünf Geschwister wart gerade mal so gut 4 bis 5 Wochen alt und noch in eurem Kinderställchen, mit etwas, durch Durchfall verklebten Hintern. Ich hatte dann Sanny animiert, dass wir beide eure Hintern, in warmen Wasser badeten und anschließend dann trockenföhnten. Ich hatte den Part Föhnen übernommen. Damals dachte ich nicht im Traum daran, noch eine Katze aufzunehmen und es blieb einfach bei einem netten Besuch bei unseren Freunden, Sanny und Bruno.

 

 

Knapp vier oder fünf Monate später, guckte Alex im Internet deinen Wurf an und sah dabei deinen Bruder, ein roter Kater mit weißer Brust. Irgendwie hatten wir dann doch erstmals wieder diskutiert, ob wir zu unseren damals bereits vier Katzen, noch eine weitere dazu nehmen. Bruno sagte dann, er käme mit dir mal vorbei in Dietzenbach und wir könnten uns das ja noch überlegen.

Du warst dann 6 Monate alt und hast mit Brunos Kleintransporter, die Reise nach Dietzenbach angetreten. Wie alle völlig schmerzfreien Itterburg Katzen, hattest du während der Fahrt auf Brunos Schulter geschlafen, oder auf dem Armaturenbrett gelegen, dass ja bei Kleintransportern eine Kule oben hat und schräg zur Windschutzscheibe abfällt. Ein Kennel war immer ein Fremdwort…

 

 

Hier angekommen hatte er dich hoch zur Wohnung getragen, und nachdem die Tür zur Straße zu war, dich erst mal im Esszimmer auf den Boden gesetzt. Alex guckte, das ist aber nicht der Rote, oder? Nein das warst du sicher nicht… Mir hast du aber schon sehr gefallen und vor allen Dingen dein besonderes Wesen und deine Art, die Dinge hier anzugehen. Gleich auf den Katzenklo, dann zum Wassernapf und schon mal an der Futtermatte gerochen… Was man so alles nach langer Fahrt einfach macht. Danach bist du hoch auf den großen Kratzbaum, hattest es dir gemütlich gemacht und dem Rot, oder nicht Rot Kater Gespräch gelauscht. Sanny hatte den Roten schon vorher verkauft, das Foto aber nicht aus dem Homepage entfernt. So bist du dann, als letzte Katze deines Wurfes, hier bei uns gelandet. Das es dir hier bei uns sehr gut gefallen hatte, war offensichtlich und klar war da auch schon, dass du sicher bei uns bleibst. Ja, dann mussten wir jetzt nur noch die anderen vier Katzen davon überzeugen, dass du bleibst. Gefreut hatten die sich zuerst nicht sonderlich, aber nach ein paar Tagen ging alles seinen Gang. Die Chefinnen und Chefs setzten ihre neuen Grenzen und du wurdest erst einmal gemobbt.

 

Auch später bliebst du aber immer etwas ein Außenseiter, der immer sein eigenes Ding machte. Die Nähe zu unseren anderen Katzen war eher nicht so ausgeprägt und ich glaube, nur Daria hast du wirklich geliebt, die deine Liebe selten erwiederte.

 

 

Ja, eine tolle Zeit war das mit euch allen und wir möchten diese Zeit, mit vielen anderen Einschränkungen, auch nicht mehr missen.

Krank warst du eigentlich nur sehr selten. Zwar hattest du auch eine größere Zahnsanierung in jungen Jahren hinter dir, aber sonst nichts Wesentliches. Mit zunehmenden Alter natürlich Probleme mit dem Rücken und ab und zu kugeln sich deine Kniegelenke aus. Daher heute ein etwas unsicherer Gang und kein Bedürfnis mehr auf große Sprünge. Schon noch hoch auf einen Stuhl, das war es dann aber auch. Seit 2021 dann die Diagnose Niereninsuffiziens. Deine Prognose lag dann im Laufe der Zeit, bei nur noch knapp zwei Jahren Lebenszeit. Wir hatten dann gleich gegengesteuert und du hattest dann ein sehr gutes Nieren Medikament von Holger bekommen und die neue Schmerzspritze, für deine Knochen. Dazu von uns ein Trinktraining, das wirklich gut funktioniert und beliebig oft gemacht werden kann. Noch dazu liebst du es heute selbst und forderst uns jetzt dazu auf. Ich denke das gute Spülen der Nieren, hat sehr viel dazu beigetragen, dass wir deine schlechte Prognose, jetzt schon weit überschritten haben. Ja Leon, das war es, was ich dir heute unbedingt zu deinem Geburtstag noch mitgeben wollte.

 

 

Ja, und zum Schluss noch vier Fotos aus deiner Kinderstube. Dein Vater Grisou, oben links, wurde leider nur 6 Jahre alt und starb an einem Nierenrückstau, der zu spät bemerkt wurde. Auf dem Foto oben rechts, all deine Geschwister, du ganz rechts, leider mehr abwesend. Auf dem linken unteren Foto, dein roter Bruder, eine Tabby Schwester und du im Hintergrund. Das rechte untere Foto, du mit deinem roten Bruder. Denke das ist eine sehr schöne Erinnerung, auch wenn die Fotos im Jahr 2007, nur mit einer kleinen einfachen Digital Kamera, von Sanny und Bruno gemacht wurden. Ja lieber Leon, jetzt wünschen wir dir und uns noch eine lange und tolle Zeit zusammen!

 

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